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Schritt-für-Schritt: Inhalte auf mehrere Player synchron ausspielen.
Zur AnleitungWie mehrere CF Player® ein Bild ergeben – ohne sichtbaren Versatz.
Sobald ein Inhalt über mehrere Bildschirme läuft – eine Videowand, zwei Beamer für ein Gesamtbild, mehrere Stelen im selben Raum – fällt schon der kleinste zeitliche Versatz auf. Framegenaue Synchronisation sorgt dafür, dass alle Player Bild für Bild im selben Takt wiedergeben. Dieser Ratgeber erklärt, wie das beim CF Player® funktioniert – und worin sich Software-PTP (Light & 4K2) und hardwaregestütztes PTP (8K) unterscheiden.
Ein Video besteht aus einzelnen Bildern (Frames), typisch 25, 50 oder 60 pro Sekunde. Bei 60 fps dauert ein Frame rund 16,7 Millisekunden. „Framegenau" heißt: Der zeitliche Versatz zwischen zwei Playern bleibt unter dieser Grenze – das Auge nimmt keinen Sprung mehr wahr. Eine einfache, gleichzeitige Startkommando-Lösung reicht dafür nicht: Schon winzige Unterschiede in der Wiedergabegeschwindigkeit summieren sich über Minuten zu sichtbarem Drift. Deshalb müssen die Player sich laufend abgleichen.
Der CF Player® nutzt dafür das Precision Time Protocol (PTP) – dasselbe Verfahren wie in Tonstudios und im Broadcast. Im Verbund einigen sich die Player automatisch auf einen Zeitgeber (Master); die übrigen (Slaves) richten ihre Wiedergabe fortlaufend danach aus. Voraussetzung ist lediglich ein gemeinsames Netzwerk (LAN am selben Switch); Internet ist nicht nötig.
Beim Light und 4K2 wird PTP softwareseitig umgesetzt. Der Ablauf:
Das Ergebnis ist eine Synchronität typisch unter einem Frame, die auch über Stunden stabil bleibt – die richtige Wahl für Videowände, mehrteilige Projektionen und raumübergreifende Installationen. Aktiviert wird sie über die Einstellung Advanced (PTP) (beim Light als Teil der Pro-Lizenz).

Der CF Player®8K geht einen Schritt weiter: Hier sitzt die PTP-Zeitbasis in der Hardware. Statt die Wiedergabe rein softwareseitig nachzuregeln, arbeitet der 8K mit einem hardwaregenauen Zeittakt – vergleichbar mit einem Genlock im Broadcast. Das bringt zwei Vorteile:
Damit eignet sich der 8K besonders für große, hochauflösende Videowände und anspruchsvolle Multi-Display-Mappings, bei denen mehrere Flächen exakt ein Bild ergeben müssen.
| Verfahren | Player | Genauigkeit | Drift über Stunden |
|---|---|---|---|
| Standard-Sync | alle | mehrere Frames möglich | kann wegdriften |
| Software-PTP (Advanced) | Light, 4K2 | typisch unter 1 Frame | bleibt stabil |
| Hardware-PTP | 8K | höchste, lastunabhängig | driftfrei |
Im Player-Webinterface jedes Players den Tab Hauptseite → Bereich Sync öffnen.
Bei Protokoll den Wert auf Advanced (PTP) stellen und speichern. Wichtig: auf allen beteiligten Playern – ist nur einer umgestellt, fällt der Verbund auf den Standard-Sync zurück.
Sicherstellen, dass alle Player am selben Netzwerk/Switch hängen (LAN empfohlen; WLAN-Bridges können PTP-Multicast verschlucken).
Im Debug-Tab des Webinterface zeigen zwei Anzeigen den Zustand:
Sind beide grün, ist alles optimal. Bleibt der PTP-Lock rot, hängen die Player meist nicht im selben Netz oder eine Firewall blockiert Multicast.
Hinweis: Verfügbarkeit einzelner Funktionen kann je nach Modell und Lizenz variieren. Angaben ohne Gewähr.
Schritt-für-Schritt: Inhalte auf mehrere Player synchron ausspielen.
Zur AnleitungDie Lösung im Überblick – von zwei Displays bis zur großen Wand.
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